Segelwiki

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Wissen für Segeln Anfänger

Die Yacht ist zu nah am Wind und die Segel fallen ein, also lenkt man die Yacht weg vom Wind. Oft werden dann die Leinen gefiert, also lockerer gemacht. Das bedeutet eine Kursänderung nach Lee. Pendant: Anluven.
Alles was hinten auf einer Segelyacht ist. In der seemännischen Sprache gibt es viele Verwendungen, z.B. Achterkabine, Achterdeck, Achterliek, Achterleine.
Der Achtknoten dient dazu ein Seilende beim Durchlaufen einer Öse oder Block zu stoppen. Beim Segeln wird am Ende einer Schot immer eine Endacht gezogen. Die Endacht lässt sich auch nach starker Belastung leicht wieder lösen. Die Endacht wird bei der Prüfung zum SBF See oder SKS Segelschein abgefragt. Beim Bergsteigen und Klettern wird eine der doppelte Achtknoten- zum Anseilen verwendet. https://youtu.be/2xcWp_VZW8Q
Wenn man einen „Am Windkurs“ segelt, sind die Schoten sehr stramm und dichtgeholt. Die Yacht segelt fast gegen den Wind und die Segel sind flach eingestellt.
Kennt wohl fast jeder. Der Anker ist ein schwerer Metallhaken, an dem eine Ankerleine oder Ankerkette befestigt ist, damit eine Yacht am Grund einer Bucht an einem Ort bleibt und befestigt ist. Der Anker hält das Schiff aber nicht hauptsächlich sondern das Gewicht der Ankerkette. Man sollte mindestens das Dreifache der Wassertiefe an Ankerkette / Ankerleine geben, damit der Anker sich waagrecht eingraben kann. Kommandos sind: „Fallen Anker“ – Die Ankerkette wird freigegeben „Auf Anker“ beim Ankerlichten befreit sich der Anker durch Zug nach oben im Allgemeinen selbstständig.

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Man lenkt zum Wind hin und holt meistens die Leinen / Schoten dichter. Pendant: Abfallen.
Ist ein kleiner Motor, der ein Beiboot / Dingi bewegt. Den Außenborder kann man hochklappen, wenn man in einer Bucht an den Strand fährt. Er ist auch leicht abnehmbar.
In Fahrtrichtung ist Backbord auf der linken Seite. Die rechte Seite heißt Steuerbord. Den Kurs ändern Richtung Backbord bedeutet nach links lenken. Das Backbord Navigationslicht hat die Farbe Rot

Beim Segeln ist der Backbord Bug die Seite, wo das Großsegel steht.

Eine meist aus Metall bestehende Stange, die horizontal zum Segelboot steht. Der Baum ist am Mast befestigt. Es gibt einen Großbaum, Fockbaum, Spinnakerbaum.
Beaufort steht für die Windgeschwindigkeit und Windstärke. Diese Art von Windmessung wurde vom englischen Admiral Sir Francis Beaufort entwickelt. Die Skala basiert auf der Beobachtung der Meeresoberfläche und stellt Windstärken von 0 bis 12 da.

0 Bft (0-<1kn) – Windstille, Flaute – spiegelglatte See
1 Bft (1-<4kn) – leichter Zug – leichte Kräuselwellen
2 Bft (4-<7kn) – leichte Brise – kleine, kurze Wellen, Oberfläche glasig
3 Bft (7-<11kt) – schwache Brise – Anfänge der Schaumbildung
4 Bft (11-<16kn) – mäßige Brise – kleine, länger werdende Wellen, überall Schaumköpfe
5 Bft (16-<22kn) – frische Brise – mäßige Wellen von großer Länge, überall Schaumköpfe
6 Bft (22-<28kn) – starker Wind – größere Wellen mit brechenden Köpfen, überall weiße Schaumflecken
7 Bft (28-<34kn) – steifer Wind – weißer Schaum von den brechenden Wellenköpfen legt sich in Schaumstreifen in die Windrichtung
8 Bft (34-<41kn) – stürmischer Wind – ziemlich hohe Wellenberge, deren Köpfe verweht werden, überall Schaumstreifen
9 Bft (41-<48kn) – Sturm – hohe Wellen mit verwehter Gischt, Brecher beginnen sich zu bilden
10 Bft (48-<56kn) – schwerer Sturm – sehr hohe Wellen, weiße Flecken auf dem Wasser, lange, überbrechende Kämme, schwere Brecher
11 Bft (56-<64kn) – orkanartiger Sturm – brüllende See, Wasser wird waagerecht weggeweht, starke Sichtverminderung
12 Bft (>64kn) – Orkan See vollkommen weiß, Luft mit Schaum und Gischt gefüllt, keine Sicht mehr

An diesem tiefsten Punkt im Schiffsrumpf sammelt sich Wasser vom Putzen oder eingedrungenes Wasser. Es wird mit einer meist elektrischen Bilgepumpe nach draußen gepumpt. In Seemannssprache gelenzt.
Ein Sonnenverdeck, das auf einer Yacht als Sonnenschutz benötigt wird.
Ein Bootshaken benötigt man oft beim Anlegen, um z.B. Leinen zu bedienen. Dies ist meistens eine Teleskopstange aus Aluminium mit einem Plastikhaken am Ende.
Die Spitze einer Yacht, der vordere Bereich eines Schiffes. Auf Segelyachten existiert oft ein Bugkorb. Verschiedene Bugformen sind z.B. Klipperbug, gerader Vorsteven, Löffelbug
Ein Schiff beladen mit z.B. Lebensmitteln, Wasser, Diesel, Gepäck etc.
Eine Segelyacht mieten – (Kojencharter = ein Bett mieten / buchen)

 

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Der Bereich wo sich das Steuer, die Navigationsinstrumente befinden. Die Besatzung verbringt dort den meisten Teil des Tages. Das Cockpit wird auch Plicht genannt.
Die Besatzung einer Segelyacht.
Die obere Schale einer Yacht. Es gibt ein Seitendeck, Achterdeck und Vordeck. Hier werden wir unter der Sonne relaxen – auf dem Sonnendeck
Wenn man an einer Leine oder Schot zieht, dann holt man sie dicht. Dies macht man, wenn ein Segel z.B. locker ist (killt, flattert) Pendant: fieren
Ein kleines Beiboot, das meistens aus Gummi besteht und mit Rudern oder einem kleinen Motor „Außenborder“ bewegt wird. Findest du auf unser Konzept Seite.
Ist die Leine, die den Großbaum nach oben hält, wenn er nicht am Segel hängt. Die Dirk ist am Ende des Baumes, der Baumnock, befestigt und läuft nach oben zum Masttopp.
Wenn man mit einer Yacht in ein neues Land einreist, dann muss man einchecken bzw. einklarieren. Man kann nicht in jedem Hafen einklarieren. An den Grenzen gibt es bestimmte Zollhäfen, in die man einlaufen muss.
Fast jedes Segel kann von unten nach oben bewegt werden oder auch von oben nach unten fallen. Diese Leine zum Setzen eines Segels nennt man Fall. Jedes Fall übernimmt den Namen des eigenen Segels: Fockfall, Genuafall, Großfall,  Spinnakerfall.
Fender sind Gummiballons, die mit Luft gefüllt werden und den Rumpf einer Yacht beim Anlegen schützt. Beim Anlegen ist ein Fendergirl oder Fenderboy hilfreich, um mit einem Fender in der Hand die Yacht abzuhalten von einem Steg oder anderen Yachten.
Fieren kommt nicht aus dem Kölschen Dialekt „Kumm loss mer fiere nicht lamentiere“ In Köln heißt fieren – feiern. Auf einer Segelyacht bedeutet Fieren eine Leine locker lassen, also eine Leine geben. Beispielsweise wird eine Schot gefiert, wenn das Segel zu stramm also zu dichtgeholt ist.
Segel vor dem Mast – Vorsegel
1 Fuß = 30,5 cm; 3 Fuß = 1 Yard.
Auf Charteryachten ein Stück Holz, welches die Yacht mit dem Steg verbindet.
Ein Segel, was vor dem Mast ist – ein großes Vorsegel. Das Segel stammt aus der Genua Region in Italien.
Global Positioning System. Ein Navigationssystem aus den USA. Mit einem GPS-Gerät kann man den Ort des Schiffes ziemlich genau bestimmen. 30 Satelliten in ca. 20.000 km Höhe bewegen sich um den Erdball und mit Ihnen wird der Ort bestimmt. Die Genauigkeit reicht bis zu einer kleinen Abweichung von 1,3 m.
Das Großsegel ist am Mast und Baum befestigt.

 

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Auf Halbwindkurs kommt der Wind von ca. 90° von der Seite
Bei diesem Manöver unter Segeln geht der Wind von Hinten durch die Segel und bewegt diese auf die andere Seite einer Yacht. Das Boot geht mit dem Heck durch den Wind.
Ist der hintere Teil eines Bootes und hat auf Yachten oft eine Badeplattform. Das Heck kann glatt enden mit einem „Spiegel“ oder spitz enden mit einem Spitzgatter.
Aufenthaltsraum auf einem Schiff
Funk Notkanal für Seefunk. Der Kanal 16 wird ständig kontrolliert. Solange keine Notlage herrscht sollte der Kanal nicht verwendet werden, man kann über den Kanal 16 aber andere Boote anrufen.
Ist meistens ein Ballast aus Blei unter einer Yacht. Der Kiel wirkt gegen die Schräglage eines Bootes unter Segel und wirkt gegen die Krängung, um das Kentern zu verhindern.
Wenn ein Segel flattert, dann killt es. Jetzt sollte man die Schoten dichter holen.
Eine Klampe hat eine Amboss Form und ist eine aus Metall bestehende Vorrichtung zum Belegen einer Leine, um z.B. eine Boot festzumachen.
Eine Yacht macht man klar, dann ist die Yacht bereit, aufgeräumt oder einsatzfähig. Man verwendet den Begriff auch für klare Kommandos: Klar zur Wende, klarmachen, Klarmachen zum Anlegen oder klar Schiff.
Abkürzung für Knoten.
  1. Seemeilen pro Stunde.
  2. Seemannsknoten – die wichtigsten auf einem Segelboot: Palstek, Webeleinstek, Belegen einer Klampe
Der Kreuzknoten verbindet zwei gleich starke Enden. Das Tauwerk sollte gleich stark sein und aus dem gleichen Material bestehen.
Bei den Kreuzknoten muss man darauf achten, dass die beiden Enden auf der gleichen Seite liegen. Den Kreuzknoten bindet man erst rechts über links, dann links über rechts gelegt (zwei halbe Knoten umgekehrt übereinander). Richtig festgezogen löst er sich schwer.

Koje = Bett auf einem Schiff, Auf Yachten gibt es Doppelkojen oder Stockbetten mit Einzelkojen.
Für den Kopfschlag dreht man eine Leine so, dass sie sich selbst beklemmt. Der Kopfschlag verhindert das lösen einer Leine von einer Klampe.
Segeln im Zickzackkurs gegen den Wind. Im Vergleich wenn man z.B. auf einer Linie von A nach B segeln würde, dauert das Kreuzen sehr lange.
Beim Segeln wird der Fahrtkurs auf die Windrichtung bezogen: Vorwindkurs (der Wind kommt von hinten – 180°), Raumwindkurs (ca. 100° – 170° von hinten), Halbwindkurs (ca. 90°) und Amwindkurs (45°)
Die vom Wind abgekehrte Bootsseite. Kommt der Wind von Steuerbord ist Richtung Backbord Lee. Auf der anderen Seite von Lee liegt Luv.
Tauwerk an Bord, das weder sehr dünn ist = Garn oder sehr dick ist = Trosse
Das Liek ist eine Seite eines Segels. Es gibt das Vorliek, Unterliek und Achterliek.
Geschwindigkeitsmesser auf Schiffen; mit einer Logge kann man auch die gesegelte Strecke messen.
Leine locker machen und diese fieren
Ist oft eine Scheibe auf einer Yacht. Eine Luke ist ein verschließbarer Deckel zum Lüften einer Yacht.
Die dem Wind zugewandte Seite des Segels. Wenn der Wind von Backbord kommt, ist Luv auf der Backbordseite eines Bootes. Gegenüber von Luv liegt Lee.
Der Mast geht von unten nach oben auf einem Boot und ist das wichtigste Teil der Takelage auf einem Segelboot. Am Mast wird z.B. das Großsegel gesetzt.
Muringleinen, auch Mooring genannt, findet man oft im Mittelmeer. Dies ist eine Festmacherleine, die im Hafen an einem Betonblock im Wasser befestigt ist. Sie hält in einem Hafen die Yacht vom Steg ab. Es gibt auch Mooringbojen an den man die Yacht befestigen kann und über Nacht nicht den Anker schmeißen muss.

 

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Einer der wichtigsten Segelknoten. Der Palstek bildet eine feste Schlinge, die sich auch unter Zug nicht zusammenzieht. Er wird auf einer Segelyacht oft verwendet und dient z.B. bei Anlegemanövern zum festmachen an einen Poller.

 

Pantry = Küche bzw. Kombüse auf einem Boot
Steg in einem Hafen, Anleger
In einem Hafen fest verankerter zylinderförmiger Beschlag, um eine Leine zu befestigen.
Ein Wassereimer für den Gebrauch auf einem Boot.
Raumer Wind kommt von schräg hinten mit ca. 100° bis 170°
Beim Reffen verkleinert man die Segelfläche. Dabei wird bei einer Rollreffanlange z.B. bei einem Vorsegel / Genua das Segel eingerollt oder das Großsegel auf den Baum geholt.
Eine Reling ist ein Zaun, der mit dem Boot fest verankert ist. Die Reling ist auf Yachten ein Draht, der von hinten nach vorne bis zum Bugkorb läuft und mit Relingsstüzen verbunden ist.
Wenn man eine Wende fahren möchte ist „Rhe“ das Startkommando
Es gibt ein Ruderblatt, dies benötigt man zum Lenken einer Yacht.
Der gesamte Körper eines Bootes.
Mit dem Kommando „Rund achtern“ wird das Manöver einer Halse gestartet.

Ablauf einer Halse:
Kommando: „Klar zur Halse“ – der Steuermann lenkt das Boot auf Vorwindkurs – Die Großschot wird dicht geholt, also enger gezogen – dann kommt das Kommando „Rund achtern“ – der Wind drückt die Segel auf die andere Seite – jetzt muss die Großschot schnell wieder gefiert „losgelassen“ werden.

Eine Leine wird ein Mal (360°) um etwas gelegt.
Eine an beiden Seiten vom Mast angebrachte Metallstrebe. An der Anzahl der Salinge kann man gut erkennen wie groß der Mast bzw. eine ganze Yacht ist.
Sie halten Stahlseile namens „Want“ vom Mast ab und geben dem Mast eine höhere Stabilität.
Mit SBF See wird der Motorbootschein – Sportbootführerschein See, mit SBF Binnen der Sportbootführerschein Binnen abgekürzt.
Der Schäkel ist ein Verbindungsstück aus Stahl für Leinen und Segel oder andere Teile. Der Schäkel ist wie ein Hufeisen geformt und wird mit Bolzen verschlossen.
Eine Schot ist eine Leine mit der ein Segel gelockert also gefiert wird oder enger gezogen wird also dichtholt. Mit den Schoten wird die Stellung der Segel verändert.
Es gibt zwei Seefunkzeugnisse, SRC, Short Range Certificate und das Allgemeine Funkbetriebszeugnis, LRC, Long Range Certificate. Das UKW-Funkbetriebszeugnis berechtigt zur Teilnahme am Seefunk.
Eine Nautische Seemeile hat eine Länge von 1.852 m im Vergleich zur Meile mit 1.609,3 m. Die Seemeile berechnet sich aus dem Erdumfang. 40000 km werden durch 360° und 60 Minuten geteilt = 1.852 m.
Ist der verantwortliche Bootsführer.
Eine Haube aus Plastikstoff und Segelstoff, die vor Spritzwasser und Wind schützt.
Eine Leine, die zusätzlich zur Vor- und zur Achterleine zum Festmachen eines Schiffes verwendet wird. Ist die Spring am Vorschiff angeschlagen, so heißt sie Vorspring
Short Range Certificate, englische Bezeichnung für Funkzeugnis.
Ein Metallseil, welches dem Mast nach vorne und hinten Stabilität gibt.
Die rechte Schiffsseite eines Bootes. Früher war das Ruder an der rechten Seite eines Bootes befestigt.
Back = gegenüber also Backbord.

 

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Kurzes Tauwerk
An Bord verwendet man den Begriff Seil oder Tau nicht. Der Überbegriff ist das Tauwerk Garn, Trosse, Leine etc.
Untere Seite eines Segels.
Der Verklicker ist oben am Mast befestigt und hat meistens eine Pfeilform. Der Verklicker zeigt den scheinbaren Wind, die Windrichtung an.
Vor dem Wind oder auf Vorwindkurs bedeutet, dass ein Boot mit dem Wind segelt. Der Wind kommt von hinten.
Festmacheleine am Bug.
Vordere Seite eines Segels.
Der vordere Teil des Schiffs
Leine – Schot für das Vorsegel.
Segel vor dem Mast.
Ein Stahlseil, das den Mast eine höhere Stabilität nach rechts und links gibt.
Webeleinstek zum Festmachen von Fendern an einer Reling oder am Poller oder Pfahl. Der Webeleinstek kann gesteckt, gelegt oder geworfen werden.

Bei einer Wende wird das Boot mit dem vorderen Teil, dem Bug durch den Wind gedreht und die Segel wechseln die Seite.
Mit dem Kommando „Klar zur Wende“ startet man die Wende und mit dem Kommando „Rhe“ dreht die Yacht durch den Wind.
Die Winsch hilft das Segel zu ziehen. Man legt eine Leine dreimal um die Winsch und kurbelt mit einer Winschkurbel. Durch zahlreiche Zahnräder, die ineinander greifen wird einem das Ziehen an der Leine erleichtert.

 

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